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| Landtagsabgeordnete Patricia Wissel, Leiterin Barockschloss Rammenau Roswitha Förster und Kulturpolitische Sprecherin Aline Fiedler MdL (v.l.n.r.) | ||
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| Carmen Lötsch Leiterin Eigenbetrieb Kultur und Bildung der Stadt Hoyerswerda, Regina Schwarz Geschäftsführerin der Lebenshilfe für geistig Behinderte Bischofswerda, Silvia Berger Leiterin Tierpark Bischofswerda, Aline Fiedler MdL, Frank Packbauer ab Juli Geschäftsführer der Lebenshilfe, Norman Reitner Sachgebietsleiter für Kultur der Stadt Bischofswerda, Jana Schmück Tanz- und Theaterwerkstatt Wilthen und Patricia Wissel MdL (v.l.n.r.) | ||
Die Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Frau Aline Fiedler war am 19. Mai 2011 zu Gast im Barockschloss Rammenau sowie im Tierpark Bischofswerda.
Landtagsabgeordnete Patricia Wissel hatte eingeladen, um gemeinsam mit Vertretern verschiedener Einrichtungen vor Ort die Kürzungen der Kulturraumförderung für den ostsächsischen Kulturraum vor Ort besprechen. Das Barockschloss Rammenau gehört zum Staatsbetrieb „Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen“ und ist damit direkt von staatlichen Kürzungen betroffen. Als kulturelles Kleinod im ländlichen Raum gelingt es der Leiterin Roswitha Förster und ihrem Team mit Veranstaltungen, Ausstellungen und speziellen Märkten jedes Jahr zahlreiche Besucher für das Barockschloss zu begeistern. Trotz dieses Erfolges kann der Erhalt des Kulturdenkmals neben der staatlichen Förderung und Spenden nur mit permanenten Eintrittsgeldern gesichert werden. Andere Schlösser, Burgen oder Gärten verzichten darauf, wie z.B. Schloss Pillnitz, obwohl es zusätzlich von der Nähe zur Großstadt Dresden profitiert. Auch diese Ungleichbehandlung gilt es bei der Aufteilung der Einsparziele zu berücksichtigen. Der Tierpark Bischofswerda ist mit seinen zusätzlichen Bildungsangeboten mittlerweile fest als Kulturzentrum in der Region verankert. Neben Umweltbildung, Tierpädagogik und Seniorenveranstaltungen lehnt sich die Zooschule mit ihren Projekten an den Inhalten der Lehrpläne Sachsens an. Über 60.000 Besucher zählt der kleinste Tierpark in Sachsen jedes Jahr. Dies gelingt nur mit viel Engagement und Ideenreichtum sowie einer guten Vernetzung mit zahlreichen Partnern. Die Zusammenarbeit verschiedener Träger im Bereich Kultur funktioniert gut im Raum Bischofswerda. Dies musste Frau Fiedler anerkennen. Viele Vereine erhalten keine Fördermittel. Dank straffer Strukturen und der Bereitschaft zum Ehrenamt wird viel geleistet. Vor diesem Hintergrund erscheinen einige Vorstellungen aus der Kulturraumförderung als kontraproduktiv. Würde zum Beispiel das Jugendtheater der Landesbühnen Sachsen auf den ländlichen Raum ausgeweitet, wäre dies für bereits bestehende und gut funktionierende Strukturen eher eine Erschwernis. So für die Tanz- und Theaterwerkstatt Wilthen, die als ein Zentrum für Tanz, Theater und Produktion seit 15 Jahren ein fester Bestandteil der Kulturszene im ostsächsischen Raum ist und mit vielen Partnern aus der Region im Bereich Theaterpädagogik zusammenarbeitet.